Bannerelement-Afrika
Zurück
C - Wurftagebuch
Quenya+Lupango2
Zurück

17.12.2007

Unsere Aby-Bande wird diese Woche 12 Wochen. Heute gibt es die 2. Impfung und zum Wochenende ziehen Calypso und Cinderella um. Die beiden haben einen schönen Platz im fernen München gefunden.
Wir waren mehr als einmal überrascht von der Energie dieser Aby-var. Kitten. Sie waren im allen schneller und früher als die Somali-Würfe. Dabei sind Somalis wahrlich keine lahmen Enten! Einzig die Bereitschaft zum Schmusen kam um Einiges später. Besser Spät als nie, inzwischen suchen auch beide Mädchen unsere Nähe und schnurren wenn wir sie anfassen.

Von der Qualität dieses Wurfes sind wir ebenso begeistert wie von der Entwicklung. Alle haben einen wunderschönen Kopf mit gutem Kinn bekommen. Cheyennes Sorrel ist bereits intensiver als das ihrer Mutter. Calypso erreicht nicht die Ausnahmefarbe seines Vaters, ist aber wunderschön warm in der Farbe und an den Beinchen ohne jeden Streifen. Cinderella hat Lupangos intensive Farbe geerbt, ist allerdings nicht ganz sauber. Ganz feine Streifen zieren ihre Vorderbeinchen. Da die aber nicht schwarz sondern braun sind, verschwinden sie evtl. noch im voranschreitendem Ticking. Wir konnten uns lange nicht entscheiden, welches Mädchen hier bleiben soll. Beide haben einen tollen Typ und ein kräftiges Kinn. Bei Cheyenne ist der Ohrstand einen Tick besser, dafür hat Cindy eben eine geniale Farbe. Letztendlich gab der Blutgruppentest den Ausschlag: Cheyenne hat A und bleibt. Cindy hat Blutgruppe B und damit würden wir nur zur Not züchten um z. B. eine wertvolle Linie zu retten.

Sofern nichts mehr dazwischen kommt, ziehen Calypso und Cindy diese Woche um. Cheyenne bekommt hier eine eigene Seite. Damit ist dieses Wurftagebuch dann auch abgeschlossen.

21.11.2007

Wir sind sehr zufrieden mit unseren Rackern und glücklich, dass alles so gut läuft. (toi, toi, toi) Die 3 nehmen gut zu, und sind seit gestern geimpft. Leider prügelt Quenya noch immer auf Kajzer ein, sobald er Anstalten macht Richtung Wohnzimmer zu kommen. Ende der Woche werden wir die Kleinen frei im Haus laufen lassen, hoffentlich legt sich Quenyas Beschützerinstinkt dann etwas.

Die Kleinen entwickeln sich auch charakterlich weiter. Katerchen Calypso ist ganz entspannt. Er ruht mehr als die Mädchen, was nicht heisst, dass er keine Power hätte! Aber er schätzt schon länger menschliche Streicheleinheiten und ein warmer Bauch wird als Schlafplatz eindeutig bevorzugt. Cheyenne ist die Neugierigste. Sie schafft es schon über die 70 cm hohe Absperrung zur Treppe zu klettern. Allerdings traut sie sich dann doch nicht weiter. Sie muss alles genau untersuchen und auf Qualität testen. Inzwischen kommt sie auch gern um unsere Nähe für ein Schläfchen zu suchen. Cindy dagegen ist die wildeste. Sie testet nichts, springt sofort drauflos. Sie hat keine Angst das etwas zu hoch, zu weit oder zu tief sein könnte. So erschreckte sie uns dann auch vor einer Woche mit einem Haselnuss grossem blutunterlaufenem Auge. Unter geschwollenen Liedern, Nickhaut und Bindehäuten fand die Tierärztin auch kein Auge mehr. Allein vom Zuschauen wurde mir schlecht. Sie bekam etwas zum Abschwellen und wir sollten am nächsten Tag wieder kommen. Oh Wunder, am nächsten Tag sah man nicht mehr, welches Auge überhaupt betroffen war. Extra für Cindy haben wir alle hoch gelegenen Plätze unzugänglich gemacht damit sie sich nicht vor lauter Übermut das Genick bricht. Vom Streicheln und Kuscheln hält sie noch nichts, auch zum schlafen zieht sie sich lieber in eine ruhige Ecke zurück.

02.11.2007

Die kleine Familie ist seit 1 Woche ins Wohnzimmer umgezogen. Das Schlafzimmer brauchten wir für unsere Safari, die ja unerwartet vom frühreifen Kater Kajzer gedeckt wurde und am 30.10.07 ihre Babys bekam. Die kleinen Aby-Babys können nun etwas früher als normal durch`s Wohnzimmer toben. Zum Glück haben sie schnell kapiert, wie man vom hohen Kratzbaum wieder herunter kommt. Die Toiletten Lektion hatten sie schon im Schlafzimmer gelernt, und trotzdem das Wohnzimmer viel größer ist, gab es keine Unfälle mit großen oder kleinen Geschäften. Quenya ist eine aufmerksame Mami, die ihre Sprösslinge gut im Griff hat. Was uns nicht so gut gefällt, ist, dass sie ihre Babys gegen alle Gefahren verteidigen möchte. So wird der arme Kajzer geprügelt, sobald er nur eine Pfote auf die Treppe zum Wohnzimmer setzt.

Den Babys geht es prächtig. Sie sind begeistert von den neuen Möglichkeiten, die der große Raum mit seinen vielen Winkeln bietet. Die Gewichtszunahmen sind immer noch 2-stellig, und das täglich! Einen kleinen Durchfall mit Gewichtsverlust gab es, aber aber bereits am nächsten Tag ging es wieder aufwärts. Die kleine Cheyenne hat das linke Auge gerötet. Wir haben zunächst homöopathische Tropfen gegeben, als es nach 2 Tagen nicht besser wurde waren wir beim Tierarzt. Nach 2 weiteren Tagen mit antibiotischer Salbe sind die Bindehäute nicht mehr geschwollen, aber vor allem wenn sie geschlafen hat, wirkt das Auge kleiner als das andere.

21.10.2007

Eigentlich gibt es nichts Besonderes zu berichten (zum Glück) Alle Kitten nehmen gut und gleichmäßig zu. Mit genau 4 Wochen war Cindy mit 440 Gramm die Schwerste, Cheyenne mit 408 die Leichteste. Seit 3 Tagen gibt es Fleisch zu futtern. Die beiden Mädchen sind davon mehr begeistert als Calypso. So hat dann Cheyenne ihren Burder in diesen 3 Tagen um 10 Gramm überholt.

Den abgetrennten Kittenspielplatz hat die kleine Familie ganz flott verlassen. Am Donnerstag hatte Mama Quenya beschlossen, das ihre Kinder dort nicht bleiben können. So steht der Rasselbande, etwas früher als geplant, das ganze Schlafzimmer zur Verfügung.

09.10.2007

Mit diesem Update haben wir uns Zeit gelassen. Nach Fawnchens Tod, wollten wir unseren Babys so schnell keine Namen geben. Auch zum Fotografieren fehlte irgendwie die Lust. Wir hätten beide nicht gedacht, das uns das Sterben eines gerade 4 Tage alten Kittens so zusetzen würde. Nun ist der Kleine schon 2 Wochen tot und ich sitze wieder mit Tränen in den Augen beim Schreiben dieser Zeilen. Wir müssen noch lernen, mit dieser Seite von Katzenzucht klar zu kommen.

Trotzdem haben unsere süssen Abys heute endlich Namen bekommen. Alle entwickeln sich super und nehmen gleichmässig zu. Das wildfarbene Katerchen haben wir Calypso getauft. Dabei stand nicht der fröhliche Tanz aus der Karibik, sondern das weltbekannte Forschungsschiff des französischen Meeresforschers Jacques-Yves Cousteau Pate. Das wildfarbene Mädchen heisst Cinderella und wird natürlich Cindy gerufen. Unser sorrel Mädchen haben wir Cheyenne genannt. Erich ist ein großer Indianer Fan und er hatte schon von Anfang an auf ein rotes Mädchen gehofft damit wir diesen Namen vergeben können.

Von unserer kleinen Quenya sind wir total begeistert. Sie ist eine wundervolle Mutter. Wir können sie kaum mal 10 Minuten aus dem Schlafzimmer locken. Sie besteht darauf in diesem Raum zu bleiben und dort auch alle Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Unten in der Küche frisst sie nicht. Entweder liegt sie in der Kiste bei ihren Kindern oder auf dem Bett mit Blick auf die Kinder. Noch nie haben wir auf den Unterlagen ein Pipi oder Kotfleckchen gefunden, Quenya sorgt für absolute Sauberkeit. Wenn sie selbst auf dem Klo war, putzt sie sich erst ausgiebig bevor sie wieder in die Kiste steigt. Bravo kleines Mädchen!

24.09.2007

Heute ist ein trauriger Tag. Wir haben Fawnchen verloren. Gestern früh hatte er wieder, wie die anderen auch, 12 Gramm zugenommen. Alles schien bestens zu sein. Beim 2. Wiegen am Abend kam dann der Schock: Er hatte über den Tag 8 Gramm abgenommen, während die anderen gut zugelegt hatten. Zudem wirkte er apathisch und schlapp. Uns fielen sofort die verlorenen 12 Gramm aus der ersten Nacht ein. Nach den guten Zunahmen an den beiden folgenden Tagen fühlten wir uns sicher. In der Stunde, die wir über die Ursache nachdachten und unseren Tierarzt anriefen, war Fawnchen immer schlapper geworden. Der Verdacht auf eine Kitteninfektion war am naheliegendsten, so fuhren wir am späten Sonntag Abend zur Tierarztpraxis und gaben ein Antibiotikum. Heute früh, hatte er zwar nur weitere 2 Gramm an Gewicht verloren, war aber völlig schlapp. Der Tierarzt untersuchte ihn auf Verstopfung aber das Bäuchlein war weich. Wir bekamen die Empfehlung Milchersatz zu füttern und das Antibiotikum weiter zu geben. Zu Hause hatte er dann keinen Schluckreflex mehr. Die Milch hing im Mäulchen und lies sich nur durch Strecken des Halses nach unten bringen.  Beim nächsten Fütterungsversuch sahen wir, das sein Herz nur noch ganz langsam schlug. Gegen 11:00 Uhr ist er eingeschlafen. Wir sind sehr traurig.

22.09.2007

Quenya hat sich beruhigt. Inzwischen pflegt sie ihre Kinder hingebungsvoll. Wir dürfen sie nun auch streicheln, ohne dass sie gleich aufsteht und die Babys von der Zitze schüttelt. Sie ist eine liebevolle Mami. Alle Kitten haben gut zugenommen. Nachdem Fawnchen in der ersten Nacht 12 Gramm verloren hatte, haben wir ihn gestern mit Ersatzmilch zugefüttert. Heute früh hatte er genau wie seine Geschwister 14 Gramm zugenommen.

20.09.2007

Für uns überraschend, brachte Quenya ihre Babys am 63. Tag zur Welt. Sie fing am Vormittag an, uns auf Schritt und Tritt zu verfolgen und stieg gegen 15:30 zum ersten Mal in die vorbereitete Wurfkiste. Bis dahin hat sie sich nicht für spezielle Liegeplätze interessiert und hatte die Wurfkiste nicht einmal inspizieren wollen. Gegen 16:45 bemerkte ich die erste Wehe.
Um 17:05 kam der erste Kater (90 gr.) in der Farbe fawn zur Welt.
Um 17:20 folgte ein sorrel Mädchen (84 gr.). Danach folgte eine Pause bis
um 18:05 ein wildfarbener Kater (98 gr)geboren wurde. )
um 18:30 erblickte der letzte Kater (92 gr.) das Licht der Welt. Dieses Katerchen ist wildfarben.
Bei der Versorgung musste ich helfen. Quenya war sehr unruhig und hat den drei ersten Babys gerade Mal die Gesichtchen sauber geleckt. Beim Abnabeln war Mensch gefordert. Das erste Kitten wurde anschliessend liebevoll geleckt, bei den nachfolgenden dauerte es auch einige Zeit bis sie die Babys sorgfältig säuberte. Baby Nr. 4 musste ich selbst aus der Fruchthülle befreien, da Mami mit ihrer eigenen Pflege beschäftigt war. Quenya ist eine recht hibbelige Mutter. Sie springt oft in die Wurfkiste rein und raus und lässt sich bei jedem Geräusch stören. Allerdings verteidigt sie ihre Babys mit Zähnen und Klauen. Kajzer und Billi-Jean waren versehentlich ins Schlafzimmer gehuscht, das gab sofort Haue.

11.09.2007

Quenya hat es schwer. Die meiste Zeit liegt sie nur noch. Zwar macht sie den einen oder anderen Rundgang durch Haus oder Garten, aber oft legt sie nach einigen Metern eine Pause ein. Ganz zufrieden ist sie auf einem sonnigen Platz am Fenster oder auf unserem Bett. Wenn sie so liegt, können wir die Bewegungen der Babys sehen.

07.09.2007

Unser Rotfuchs hat die letzten Wochen überwiegend mit essen und schlafen verbracht. Inzwischen hat sie ein Kilo zugelegt, was bei einer Katze mit einem Normalgewicht unter 3 KG schon beachtlich ist.

24.08.2007

Quenya hat uns ganz schön zappeln lassen. Aber jetzt sind wir sicher dass sie Babys von Lupango trägt. Zwar sind nur die brustständigen Zitzen rosig gefärbt, aber sie futtert für 3 und hat auch schon gut zugenommen.

28.07.2007

Wir haben Quenya zurück.

19.07.2007

Noch auf der Heimfahrt berichtete Bettina von deutlichen Deckschreien - das lässt uns hoffen.

18.07.2007

Wir haben den 2. Versuch gestartet, unsere Quenya mit dem traumhaft schönen Abessinierkater Lupango zu verkuppeln. Beim ersten Mal hatte sie nicht aufgenommen, aber Lupango ist der schönste Kater den ich je gesehen habe also ging es  für unseren Rotfuchs heute erneut nach Leipzig zu Familie Hinke von der Cattery Danakils.